Profi-Fotograf Achim Meurer und Social-Media-Muse Monika Meurer sind auf der Walz. Die Meurers haben für zwei Jahre ihren festen Wohnsitz aufgegeben und kommen auf Einladung von Destinationen oder in Hotels und üben dort ihr jeweiliges Handwerk aus. Ich bewundere sie für ihren Mut, beneide sie um die Freiheit und ich zolle ihnen Respekt für ihr Konzept. Denn es zeigt, dass auch das moderne Handwerk wie ins Internet Schreiben und Fotografieren einen echten Wert hat.

Mit welchen drei Worten würden Sie sich beschreiben?
Neugierig, ideenreich, einzigartig

Was begeistert Sie am allermeisten an Ihrem Business?
Es wird nie langweilig, weil wir jeden Tag etwas dazu lernen oder etwas entdecken. Es bringt wunderbare Begegnungen mit interessanten Menschen und wunderschöner Natur.

Wer oder was inspiriert Sie?
Andere Querdenker wie Hannes Treichl, Peter Eich oder Ali Mahlodi, sowie Fotografen und Menschen, die einfach machen ohne lange herumzureden. Und die vielen intensiven Momente, die wir auf der Walz erleben, sind immer wieder eine Inspiration.

Aus welchem Fehler haben Sie am meisten gelernt?
Das war als wir einmal von unserem Konzept abgewichen sind. Das werden wir auch nie mehr tun und haben schon Anfragen deswegen abgelehnt. Es war purer Stress für uns und alle Beteiligten waren unzufrieden.

Wer sind Ihre Wunschkunden?
Die, die uns auf Augenhöhe begegnen und begreifen, dass Fotografieren und Schreiben Handwerk ist, eine gewisse Zeit beansprucht und einen Wert hat.

Was bedeutet für Sie Erfolg?
Das tun zu können, was man wirklich möchte. Und sich Ziele zu setzen und sie zu erreichen. Zum Beispiel, dass wir unsere Walz geplant haben und aber auch wirklich gestartet sind. Oder jeden Tag das zu tun, was man mag, wie Fotografieren und neue Dinge entdecken und darüber schreiben.

Welche Marketingmaßnahme kam oder kommt am besten an?
Mund-zu-Mund-Propaganda und Netzwerken, wobei wir beim Netzwerken eigentlich gar nicht so gut sind.

Ihr liebstes Social Media Tool?
Definitiv twitter. Hoffentlich bleibt es auch in Zukunft twitter und wird keine billige Kopie von anderen Social Media Plattformen.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin oder ein Unternehmer mindestens einmal stellen?
Will ich das wirklich tun und würde ich das auch machen, wenn ich kein Geld dafür bekommen würde?

Wann und wo trinken Sie Ihren Espresso am liebsten?
Da, wo er klein, kurz, schwarz und mit toller Crema ist, original italienisch halt.

Vielen Dank für das Gespräch, Monika und Achim Meurer!

5 Comments

  • Hallo Maren,
    schöner Artikel, vielen Dank dafür. Er hat mich spontan so angesprochen, dass ich ihn auf FB verlinkt habe. Ist das okay für dich oder lieber nicht?
    Sonnige Grüße, Sabine

    • Liebe Sabine,
      herzlichen Dank fürs Teilen! Sharing is caring heißt es so schön auf Englisch. Ich freue mich, dass dich das Interview angesprochen hat. Monika und Achim sind einfach großartige und isnpirierende Menschen.
      Viele Grüße,
      Maren

  • Ein Teil des Duos ist ja ausgewiesene Social Media Muse, deren Leistung ein Teil des Angebotes und das Projekt läuft ja schon über ein Jahr. Deshalb: gibt es bezogen auf die Social Medien Arbeit von Walzing Meurers oder die für die akquirierten „Kunden“ belastbares Zahlenmaterial, wieviele Followers, Reichweiteauswertung bzw. Auswertung der Kontaktdaten und Qualitäten?

    • Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Da wir sehr oft als Gastblogger auf den verschiedenen Blogs der Auftraggeber veröffentlichen, können wir nicht selber einsehen, was die Kunden davon in Zahlen haben. Es gibt allerdings ein Beispiel auf dem Blog der Sächsischen Schweiz, bei dem man öffentlich sehen kann, dass der Artikel zumindest über 5.300 Mal geteilt wurde.
      http://blog.saechsische-schweiz.de/aktivurlaub/reiseberichte/bio_refugium_schmilka/
      Ansonsten erfahren wir selber auch keine Zahlen. Da müsste man schon jeweils die Kunden befragen. Aber ob die Zahlen herausgeben, wissen wir nicht. Die Rückmeldungen der Kunden sind jedenfalls durchweg positiv.

      • Danke für das Feedback. Wie sieht denn die Resonanz/Zahlen bei Ihren eigenen Kanälen (Twitter/Facebook und Co.) aus. Was mich natürlich besonders Interessiert, ist die Frage, ob das Interesse einem Langzeitprojekt wie Ihrem gegenüber stabil bleibt oder ein „Gewöhnungseffekt“ eintritt und „das Web“ sich neuen Geschichten zuwendet, ob und wie sie dem entgegenwirken.

        Danke und Grüße
        B. Walker

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