Fünf CRM-Lösungen für kleine Unternehmen und Solopreneure

veröffentlicht von am Feb 8, 2015 in Virtuelle Crema | 36 Kommentare
Fünf CRM-Lösungen für kleine Unternehmen und Solopreneure

Unterwegs sein ist ein wichtiger Bestandteil in jedem Business. Auf Veranstaltungen mit Menschen sprechen und sich austauschen. Virtuell auf diversen Plattformen wie Facebook oder Xing. Ständig sammeln wir Visitenkarten ein, verxingeln uns, befreunden uns. Man trifft auf neue Gesichter und alte Bekannte. Die einen sind potenzielle Kunden, andere Empfehler und Multiplikatoren, und wieder andere einfach interessante Gesprächspartner. Ich führe, wenn ich Statusmeldungen, Tweets, Emails, persönliche Gespräche und Kommentare auf dem Blog addiere, an die 10.000 Gespräche mit geschätzt 1.000 Menschen pro Jahr. Mein Gehirn schafft es, etwa 100 von ihnen auf dem Schirm zu halten.

Das wird dem Anspruch, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Information an den richtigen Menschen zu bringen, nicht annähernd gerecht. Es gilt also, den Beziehungs-IQ deutlich zu erhöhen. Hier kommen CRM-Lösungen ins Spiel. Der Markt ist allerdings extrem unübersichtlich. Lange war ich auf der Suche nach etwas Passendem.

Ich habe mir viele Lösungen angeschaut. Gleich zu Beginn sind die ausgeschieden, die entweder zu teuer oder zu kompliziert waren. Unabhängig von Hardware und von überall auf die Daten zugreifen zu können, erachte ich als Grundvoraussetzung für ein gutes Kontaktpflegesystem. Deshalb musste eine Cloud-basierte Software her. Fünf Lösungen sind in die engere Wahl gekommen. Alle fünf habe ich getestet. Folgende Fragen waren dabei für mich wichtig: Verstehe ich das System intuitiv? Lassen sich bereits gesammelte Daten leicht per csv-Datei importieren? Gibt es eine Schnittstelle zu mailchimp, meiner bevorzugten Newsletter-Software? Lassen sich Social-Media-Profile einbinden? Hat es ein gutes Preis-Leistungsverhältnis? Hier ist das Ergebnis:

Salesforce

Die Bekannteste unter ihnen ist Salesforce . Für 70 EUR pro Benutzer und Monat bekommt man mit der Professional Edition ein mächtiges Tool mit vielen Funktionen und Schnittstellen. Das Ganze mit deutschsprachiger Benutzeroberfläche. Im Grunde lässt Salesforce, was das Thema Customer-Relationship-Management angeht, keine Wünsche offen. Allerdings bezahlt man auch viele Funktionen, die weit über das hinausgehen, was ein kleines Unternehmen an Beziehungsintelligenz braucht.

Central Station CRM

CentralStationCRM ist ein deutscher Anbieter, der sich speziell auf Einzelunternehmer und kleine Unternehmen eingestellt hat. Es lässt sich einfach und intuitiv nutzen und verfügt über die wichtigsten Funktionen, wenn es um Kundenbeziehungen geht. Was mir hier fehlt, ist die Einbindung von Social-Media-Plattformen. Wer viele seiner Beziehungen über diese Kanäle pflegt, dem fehlt ein wichtiger Teil des Beziehungsmanagements. Wer ohnehin klassisch über Email und Telefon kommuniziert, wird hiermit zufrieden sein. Auch wer Wert darauf legt, dass die Daten auf deutschen Servern gespeichert werden, ist hier an der richtigen Adresse.
Beim Freelancer Paket können zwei Nutzer bis zu 6.000 Kontakte verwalten. Kosten: 29 EUR pro Monat.

insightly

Eine Mischung aus CRM- und Projektmanagement-Software ist Insightly. Es lassen sich fast alle Schritte von der Kontaktanbahnung über die Auftragsgewinnung bis zur Abwicklung und Abrechnung von Projekten abdecken. Die Benutzeroberfläche lässt sich individuell gestalten. Die Ansprache und Optik ist sehr sympathisch und persönlich. Das Unternehmen wirbt damit, „made in Canada“ zu sein. Es werden also keine Daten auf bösen amerikanischen Servern abgespeichert. Letztlich hakt es aber wie bei vielen angelsächsischen Anbietern beim Import von Daten, die Umlaute enthalten. Mir fehlt die Geduld, Umwege dafür zu gehen. Auch die Integration von Social-Media-Profilen fehlt. Wer darauf verzichten mag, den lockt vielleicht das günstige Einstiegsangebot: Bis zu drei Nutzer können bis zu 2.500 Kontakte völlig kostenfrei verwalten.

17hats

Das amerikanische Unternehmen 17hats ist das umfassendste CRM-Projektmanagement-Abrechnungs-System, quasi die Eier legende Wollmilchsau. Ebenso wie Insightly deckt es fast den gesamten Customer-Lifecycle ab. Probleme gab es beim Import der Daten aus einer csv-Datei wegen der deutschen Besonderheiten im Adressfeld und den Umlauten. Die spärliche Hilfefunktion (nur englisch) konnte hier keine Abhilfe schaffen. Da nützt auch die hübsche Benutzeroberfläche nicht. Zudem gibt es bei 17hats keine Möglichkeit, Social-Media-Kanäle einzubinden. Von den 17 Hüten passte am Ende keiner richtig. Dafür sind auch 17 USD zuviel.

Nimble

Die amerikanische Software Nimble (zu deutsch „behende“) konnte als Einzige der getesteten Lösungen alle meine fünf Fragen mit „ja“ beantworten. Alle Gespräche, die ich führe, sei es auf Twitter, Facebook, per Email oder Skype lassen sich in einer gemeinsamen Historie überblicken. Trotz englischer Benutzeroberfläche ließen sich die Daten mit Umlauten importieren. Eine sehr gute Hilfefunktion mit detaillierten Tutorials (auf englisch) lässt Hürden leicht umschiffen. Der gemeinsam mit den Kollegen genutzte Google-Kalender lässt sich ebenso wie Mailchimp einbinden. Investition: 15 US-Dollar monatlich.

 

Wie steht es um Ihre Beziehungs-Intelligenz? Nutzen Sie auch ein CRM-System, um Ihre Kontakte im Blick zu behalten? Ich freue mich über Kommentare und, wenn der Artikel gefällt, übers Teilen. Danke!

 

 

36 Kommentare

  1. Jens Arne Männig
    9. Februar 2015

    Leider lässt diese Analyse von netzbasierten CRM-Systemen die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und deren Einhaltung durch die Serviceprovider – oder auch nur die Überprüfbarkeit der gesetzlichen Vorgaben durch den Nutzer – völlig außer acht. Im Sinne des BDSG handelt es sich bei derartigen Cloud-Lösungen (früher: SAAS, ASP) um Auftragsdatenverarbeitung. § 11 BDSG macht klare Vorgaben an die Art und Weise, wie diese abzulaufen hat. Nachdem vermutlich keiner der im Artikel erwähnten Dienstleister seine Server in Deutschland betreibt, sollte man sich ebenfalls im klaren sein, wie § 4b BDSG die Übermittlung personenbezogener Daten ins Ausland regelt. Wer die personenbezogenen Daten seiner deutschen Kunden und Kontakte ohne deren vorheriges Einverständnis auf Server außerhalb des Wirkungsbereichs des BDSG übermittelt, begibt sich rechtlich auf sehr dünnes Eis und sollte sich über die möglichen Folgen im Klaren sein. Ein solcher Server im Ausland ist natürlich auch der, auf dem Mailchimp gehostet wird.

  2. Maren Martschenko
    9. Februar 2015

    Vielen Dank für die Ergänzung!

  3. Sven
    9. Februar 2015

    @jens Arne Männing Wie Frau Martschenko schon über CentralStationCRM ganz richtig schreibt: “ Auch wer Wert darauf legt, dass die Daten auf deutschen Servern gespeichert werden, ist hier an der richtigen Adresse.“

    Doch, wir betreiben unsere eigenen Server in einem Rechenzentrum in Süddeutschland. Datenschutztechnisch gehen wir genau auf die von Ihnen genannten Paragraphen des BDSG ein und auch einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung bekommt man problemlos. Kurz gesagt: Die Aussage SaaS- oder Clouddienste sind in punkto Datenschutz zwangsläufig eine Grauzone, ist nicht richtig. Dass man einen Blick aufs Kleingedruckte werfen sollte, sehe ich aber ähnlich.

  4. Maren Martschenko
    10. Februar 2015

    Lieber Sven, lange war CentralStationCRM bei mir im Rennen – aus zwei Gründen: Die echte Fokussierung auf die Bedürfnisse von kleinen Unternehmen und Freelancern, und weil die Daten in Deutschland bleiben. Mit Axel von Leitner habe ich schon ausführlich gesprochen, dass ich mich aufgrund fehlenden Social Integration und Schnittstellen für meinen Bedarf letzten Endes doch dagegen entschieden habe. Aber wir bleiben im Gespräch :-)

  5. Maren Martschenko
    10. Februar 2015

    Ergänzend zum Thema die aktuelle Ausgabe des Newsletters der Schweizer Post über Chancen und Grenzen der Marketing Automation. „Fazit: Unternehmen, die ihre Kunden ins Zentrum rücken und das Potenzial ihrer Kunden mithilfe von analytischem CRM und Kampagnenmanagementsystemen entwickeln, können diese auf dem Weg zum Kauf eng begleiten.“ http://newsletter-directpoint.post.ch/de/newsletter/02-2015/03-chancen-und-gefahren-des-automatisierten-dialogs.html

  6. Sven
    10. Februar 2015

    Liebe Maren,

    vielen Dank über den Link zur Schweizer Post. Von Deinem Gespräch mit meinem Kollegen Axel wusste ich (wir haben ja schließlich ein CRM ;-)). Ich denke Ihr wart ja bereits damals im Konsens darüber, dass wenn man ein sehr analytisches CRM mit starkem SocialMedia-Fokus sucht (und die amerikan. Server nicht stören), ist man bei Lösungen wie Nimble vermutlich prima aufgehoben. Wir fokussieren uns bei CentralStationCRM eher auf den operativen Teil (Adressen, Mails, Notizen, Aufgaben, etc.) und vor allem auf eine schlanke Oberfläche mit einer einfachen Bedienung.

  7. Alexandra
    7. März 2015

    Vielen Dank für diese Einblicke in Deine Recherchen und Überlegungen. Wir befinden uns für unser Unternehmen ebenfalls in der CRM-Sondierungsfrage. Für uns stehen Salesforce oder Sage zur Debatte. Kannst du zu Letzterem auch etwas sagen?

  8. Maren Martschenko
    15. März 2015

    Nein, Sage habe ich mir nicht angeschaut. War nicht Apple-kompatibel. Habt Ihr Euch schon entscheiden?

  9. Peters
    27. April 2015

    Hallo und vielen Dank für die gute Übersicht. Im Web habe ich noch verita (www.varita.de) gefunden. Das Angebot ist aus Deutschland.

  10. Frank Greis
    26. Mai 2015

    Eine interessante Alternative könnte auch das CRM-System „infra-struktur“ sein. Speziell für kleine und mittlere Unternehmen mit 1 -100 Anwendern wurde das System entwickelt. Infra-struktur sammelt alle eMails, Anrufe, Faxe, Termine, Dokumente etc. und verknüpft diese automatisch mit Kundenstammdaten oder Projekten. Hieraus entstehen chronologische, digitale Kunden- oder Projektdaten. Das ganze funktioniert auf Cloud-Basis, d.h. als Unternehmer kann man auf alle Informationen (auch auf die von anderen Projekten) von überall zugreifen.

  11. Jacky
    5. Juli 2015

    Hi Maren :)
    Vielen Dank für deinen ausführlichen und aufschlussreichen Beitrag :)

    Ich habe mir gerade die Seite von „Central Station CRM“ angesehen und möchte nur anmerken, dass die Zahl der Kontakte, die im kostenfreien Paket verwaltet werden können, von 2.500 auf 200 heruntergesetzt wurde.

    Außerdem finde ich es wirklich schade, dass keine Social Media Kontakte unterstützt werden. Ich denke, dass das mit Blick auf die Zukunft eine sehr schlechte Entscheidung ist.

    Wie hat sich Nimble denn bisher bei dir bewährt?

    lg
    Jacky ;)

  12. Maren Martschenko
    6. Juli 2015

    Nimble hat sich bei sehr bewährt! Der Vorteil von Central Station CRM ist, dass die Server in Deutschland stehen. Ein CRM ohne die Integration von Social macht für mich allerdings überhaupt keinen Sinn. Was bei Nimble auch gut gefällt, ist die Kommunikation des Unternehmens. Ich fühle mich immer gut informiert.

  13. Jacky
    6. Juli 2015

    Danke für deine Antwort :)
    Und wie handhabst du das Problem mit den „externen“ Servern?

    Ich liebäugele gerade mit „insightly“. Mich würde nicht stören, dass ich nichts importieren kann, weil ich nichts zu importieren habe ^^;
    Aber ich sehe gerade, dass auch die kein Social Media unterstützen *seufz*
    Das darf doch nicht so schwer sein, etwas zu finden, was passt …

  14. Maren Martschenko
    6. Juli 2015

    Ich fürchte, doch ;-) Ich habe mir sehr viele Lösungen angesehen. Und einige wie beschrieben getestet. Wenn es Dich beruhigt, auch die großen Unternehmen machen bei ihren Lösungen Abstriche. Eine one-for-all gibt es nicht.

  15. Maren Martschenko
    6. Juli 2015

    Nachtrag: Das mit den externen Servern ist für mich kein Problem. Ich habe so viele Daten in der Cloud, bin bei Facebook, LinkedIn & Co aktiv, ich habe also schon jede Menge Daten auf amerikanischen Servern herumliegen.

  16. Frank Stachowitz
    21. Juli 2015

    Hallo Maren,

    seit 5 Jahren nutzen ich auch ein CRM und möchte es nicht mehr missen. Es ist von Julitec. Damals noch in der Desktop-Variante, heute als Cloud-Lösung, bietet es mir alle Features die ich für mein Unternehmen brauche.

    Alle Prozesse die ich in meinem Unternehmen damit steuern wollte, lassen sich hier intuitiv abbilden. Zudem war für mich auch die Investitionsnumme entscheidend, da ich nicht mehrere Tausend Euro in eine Software investieren wollte, die sich erst nach Jahren wieder rechnet. So fand ich in Julitec einen guten Partner. Ab 10,00 Euro inkl. Support im Monat ist das auch für kleine Firmen und Freelancer gut zu händeln. Zudem gibt es einen Ansprechpartner wenn etwas mal nicht so klappt.

    Alles in allem bin ich mit dieser Lösung sehr zufrieden. Klar, es ist auch hier nicht die eierlegende Wollmilchsau, aber die brauche ich auch nicht, sondern eine Lösung die mir im Firmenalltag hilft meine Kontakte mit wenig Aufwand zu pflegen.

  17. Maren Martschenko
    21. Juli 2015

    Lieber Frank, vielen Dank für den Tipp! Wie Du schreibst, soll die gewählte Lösung im Firmenalltag helfen. Der sieht bei jedem etwas anders aus. Daher ist es wichtig, vorab zu gucken, was man braucht und welche Features die gewählte Software mitbringen soll. Und natürlich auch, ob man eine Cloud basierte Lösung möcjte oder lieber eine Desktop Version.

  18. Katharina Hirsch
    23. Juli 2015

    Vielen Dank für die Zusammenstellung. Irgendwie muß man sich das wahrscheinlich selber backen… nicht so einfach.
    Aber ein anderer Punkt: bei meiner Recherche bin ich auf diese Seite gestoßen und da kamen mir dann nach der Lekture hier einiges mehr als bekannt vor http://www.agitano.com/top-five-crm-loesungen-fuer-kleinunternehmen/86006 Einfach zur Info.
    Herzliche Grüße
    Katharina

  19. Maren Martschenko
    23. Juli 2015

    Liebe Katharina, ja, das mit dem selbst backen, dachte ich auch schon. Danke auch für den Hinweis auf Agitano. Frappierend!

  20. Maren Martschenko
    24. Juli 2015

    Liebe Katharina, noch einmal besten Dank für den Hinweis auf den abgekupferten Blogbeitrag. Ohne so aufmerksame LEser wie Dich, wäre es mir vielleicht nicht aufgefallen. So etwas ist sehr ärgerlich, aber der Artikel ist nun von der Seite genommen. Sonnige Grüße, Maren

  21. Oliver Foitzik
    24. Juli 2015

    Ich möchte mich als AGITANO Herausgeber kurz zu Worte melden. Einer unserer internen Redakteure hat den CRM-Beitrag auf AGITANO geschrieben. Dabei hat er beim Aufarbeiten des Themas Drittquellen hinzugezogen und leider die notwendige redaktionelle und journalistische Sorgfalt vermissen lassen, u.a kein Setzen von Quellverweisen, Übernahme der Artikelstruktur etc. Nach persönlicher Prüfung habe ich den Beitrag umgehend bei AGITANO entfernt und mich in aller Form bei Maren Martschenko entschuldigt. Ich persönlich verurteile diese Vorgehensweise zu 100%, da es weder meine noch die ethischen und moralischen Wertevorstellungen der Gesamt-Redaktion widerspiegelt.

    Zugleich möchte ich erwähnen, dass „wo Menschen arbeiten, auch Fehler passieren“. Ja, es ist ein unverzeihlicher Fehler und wir stehen dafür gerade, auch mit einer öffentlichen Entschuldigung. Wir haben intern nochmals auf unsere definierten Richtlinien und den journalistischen Ethos hingewiesen, um zu gewährleisten, dass sich dieser einmalige Vorfall nicht wiederholt.

    Ich möchte mich nochmals in aller Form bei Maren Martschenko für die Veröffentlichung des Beitrags auf AGITANO entschuldigen.

  22. Maren Martschenko
    26. Juli 2015

    Lieber Herr Foitzik, ich weiß es sehr zu schätzen, dass Sie proaktiv mit dem Fehler umgehen – das gibt es sehr selten. Ich bin froh, dass wir die Angelegenheit so unkompliziert regeln konnten und nehme Ihre Entschuldigung selbstverständlich an.

  23. Erwin Schick
    10. August 2015

    Irgendwie tun alle so als würde man nur noch mit dem Smartphone am Flughafen arbeiten oder mit dem Tablet bei Twitter/Facebook posten und als ob es uncool wäre an einem Schreibtisch zu sitzen und am Desktop was richtiges zu arbeiten.

    Wer braucht also wirklich Statusmeldungen und Tweets in seinem CRM? Das lenkt doch nur ab. Außerdem sollte ein CRM auch Dateien (wie Scans etc.) organisiert ablegen können.

    Wir setzen daher bei uns im Büro sehr zufrieden das CRM von SuccessControl ein http://www.successcontrol.de , welches perfekt ins Microsoft Office integriert ist. Dies bietet alles für den echten Firmenalltag (ja – wir schreiben sogar noch Briefe damit an Kunden – und speichern Dateien zu Projekten ab). In Punkto Datensicherheit dürfte dies sogar das beste sein – die Kundendaten und Dokumente bleiben alleinig bei uns im Haus.

  24. Maren Martschenko
    16. August 2015

    Hallo Herr Schick, wenn man keinen Mac hat und gerne mit einer Desktop-Lösung arbeitet, mag SuccessControl eine Alternative sein. Zum Thema Ablenkung: Die Statusmeldungen und Tweets bei Nimble lassen sich gezielt ansteuern. Ich kann mir z.B. bei einem Kontakt alle letzten Nachrichten anzeigen lassen, dazu zählen Emails, Tweets oder Facebooknachrichten. Für das nächste Gespräch kann ich mir den bestmöglichen Touchpoint aussuchen. Je nach Anlass ist der Tweet passender als die Email. Das mag ich sehr. Auch bei Nimble lassen sich übrigens Dokumente bei den Kontakten abspeichern. Meine Social Media Kanäle pflege ich nicht nur auf dem Smartphone, das ist für mich kein Lückenfüller zum Überbrücken von Wartezeiten. In meiner letzten Newsletter-Ausgabe („Ich mag Facebook nicht“) habe ich geschrieben, warum. http://us9.campaign-archive1.com/?u=87a802eb1f0a57b473b7964c2&id=26aba64478&e=%5BUNIQID%5D Aber wie Sie richtig schreiben: Das CRM sollte den eigenen Firmenalltag unterstützen und der ist natürlich bei vielen Unternehmen unterschiedlich. Es lohnt sich vor der Auswahl einer CRM-Lösung genau hinzuschauen, was wirklich wichtig ist. Auch in Sachen Datensicherheit.

  25. SAPB1
    13. Oktober 2015

    Interessanter Beitrag! Auch sollte SAP Business One nicht ausser Acht gelassen werden. Die SAP Software enthält auch ein CRM und SAP B1 wurde direkt für KMU entwickelt. Weiter so, ich freue mich auf weitere Beiträge!

  26. Die 6 besten CRM Lösungen für KMU
    28. Dezember 2015

    […] Lösung. Nach Salesforce wird unser nächster Versuch Insightly sein. Hier haben wir uns vom Blog-Beitrag von Maren Martschenko beeinflussen lassen. Die ersten zwei Nutzer können das System kostenfrei nutzen und bis zu 2500 […]

  27. Sascha
    28. Dezember 2015

    Hallo Maren,

    Danke für Deine tolle Übersicht.

    Toll finde ich, dass Du diese Systeme bereits getestet hast und hier Deine Erfahrungen beschreibst.

    Ich selbst hatte einige Zeit Salesforce genutzt. Mir hat es am Anfang noch gefallen, da ich früher mit SAP CRM gearbeitet habe. Mit der Zeit habe ich jedoch gemerkt, dass es sich für ein kleineres Unternehmen nicht so sehr eignet. Auch weil man nicht mit mehreren Ansprechpartnern im gleichen Unternehmen zu tun hat.

    Meine eigenen Erfahrungen habe ich hier beschrieben: http://www.yuhiro.de/die-6-besten-crm-loesungen-fuer-kmu/

    Deinen Beitrag habe ich darin natürlich auch erwähnt.

    Gleichzeitig habe ich mir auch vorgenommen, Insigthly mal zu testen. Das mit den zwei kostenfreien Nutzern und 2500 Kontakten klingt sehr interessant.

    Danke nochmal für Deine Analyse der CRM Systeme. Sehr gelungen.

    Viele Grüsse
    Sascha Thattil

  28. Maren Martschenko
    4. Januar 2016

    Sehr gerne! Vielen Dank auch für die Erwähnung in Deiner Übersicht. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem CRM-System.

  29. Martin Ochsenfeld
    4. März 2016

    Hallo Zusammen,

    wir sind nun auf der Suche nach einem Sales lastigen CRM-System. Knackpunkt ist die Anbindung an unser Epicor-iScala. Im Moment stehen wir bei Epicor, die ein MS Dynamics CRM aufsetzen wollen. Gibt es da Erfahrungen, oder Tips zu anderen Produkten. Möchte dazu die CeBit besuchen…

    Liebe Grüße

    Martin Ochsenfeld

  30. Johannes Fleischmann
    21. April 2016

    Danke für den interessanten Beitrag und die hilfreichen Kommentare. Zum Dank (sozusagen), my 2 Cents:

    Wir arbeiten mit Insightly und vieles ist gut. Das Umlautproblem besteht immer noch, aber Importe sind leicht genug.
    Oben wurde geschrieben, dass man 2500 Kontakte eintragen könne. Das ist so nicht richtig. Insightly spricht von Records = Einträgen – das können also auch lediglich Notizen zu Kontakten sein.
    Was mir bei Insightly vor allem fehlt ist ein vernünftiges Task-Management. Aktuell ist es kaum möglich, Überschneidungen von Terminen auszuschließen. Eine Lösung wird von der Community heiß ersehnt, wird aber laut Aussage von Insightly nicht vor Ende 2016 kommen.

  31. Maren Martschenko
    21. April 2016

    Lieber Johannes, vielen Dank für dein Feedback. 2500 Records sind dann recht schnell erreicht, oder?

  32. Johannes Fleischmann
    21. April 2016

    Eine Rechnung mag Ihre Frage „veranschaulichen“: 400 Leads zweimal erreicht und dazu je eine Notiz geschrieben würden 1200 Records ergeben.

    In die Verlegenheit kam ich glücklicherweise nicht, da wir zahlen. Die Kosten sind überschaubar.
    Wer nicht zahlen möchte, sollte also eher schauen, ob nur die Kontakte limitiert sind oder auch Notizen, Umwandlung von Leads in Chancen etc.

  33. Dennis Krügel
    19. Oktober 2016

    Um nochmal auf den Datenschutz einzugehen: Auf unserem Blog http://www.ExpertenderIT.de haben wir 36 webbasierte CRM-Systeme spezifisch auf den Speicherort durchleuchtet. Übrig geblieben sind 19 Angebote, die die Kundendaten innerhalb der EU speichern. Da wir den EU-US Privacy Shield nicht als ausreichend erachten, sind die meisten US-Anbieter nicht in unserer Empfehlungsliste.
    Der Beitrag findet sich hier:
    http://www.expertenderit.de/blog/19-in-europa-gehostete-crm-systeme-aus-der-cloud-f%C3%BCr-kleine-firmen

  34. Uschi Flemisch
    15. November 2016

    Liebe Maren,
    vielen Dank für die spannenden Infos.
    Wir sind auf der Suche nach einem CRM System, das auch die sozialen Medien, zB. Xing und linkedin mit einbindet. Sowohl die Kontaktdaten als auch Rückmeldungen auf unsere Blogs.
    Früher hatte ich mit Genesis von CAS gearbeitet, habe gesehen, dass es hier auch eine abgespeckt Version Pia gibt. Ansonsten fand ich auch Sugar gar nicht schlecht.
    Wie ist es hier mit der Einbindung sozialer Medien?
    Herzlichen Dank

  35. Maren Martschenko
    15. November 2016

    Liebe Uschi, die Einbindung von LinkedIn klappt super bei Nimble. Eine Schnittstelle zu Xing gibt es allerdings nicht. Wobei ich das nicht so tragisch finde. Ich habe das Gefühl, dass die LinkedIn Community agiler und mehr am Austausch interessiert ist.

  36. Maren Martschenko
    15. November 2016

    Hallo Dennis, es ist richtig, wer auf mindestens europäische Standards bei Datenschutz wert legt und ein schlankes System sucht ist bei Central Station CRM gut aufgehoben, das ja auch bei euch in der Liste ist.

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